Wie sind Mieterein- und -umbauten steuerlich zu behandeln?

Wie sind Mieterein- und -umbauten steuerlich zu behandeln?

bei der Anmietung von Räumen für eine unternehmerische Tätigkeit bleibt es oft nicht nur beim Möblieren. Als Unternehmer haben Sie genaue Konzepte und Vorstellungen, wie Ihre Gewerberäume aussehen sollen und welche Funktionsanforderungen es gibt.

Deshalb ist es häufig erforderlich, bauliche Eingriffe am Mietobjekt vorzunehmen, sei es der Einbau von zusätzlichen Aufzügen und Hebebühnen, das Einfügen von Trennwänden und Deckenkonstruktionen oder die Installation von speziellen Beleuchtungsanlagen. Wenn Sie als Mieter diese Eingriffe vornehmen, stellt sich die Frage, wie Sie diese steuerlich abbilden müssen. Das ist wichtig für die Frage der Abschreibung bzw. für die Geltendmachung von betrieblichem Aufwand durch Sie als Mieter.

Zunächst stellt sich die Frage, ob die Maßnahme sofort abzugsfähigen Erhaltungsaufwand darstellt. In diesem Fall können Sie alle Kosten sofort abziehen. Ansonsten wird durch die Einbauten ein eigenes Wirtschaftsgut geschaffen, welches abgeschrieben werden muss. Für die Abschreibungsdauer (und damit für die frühere oder spätere Möglichkeit des Aufwandsabzugs) kommt es darauf an, ob durch die Baumaßnahme ein sog. Scheinbestandteil, eine Betriebsvorrichtung oder ein sonstiger Mietereinbau entstanden ist.

Mit Hilfe unserer Infografik erhalten Sie einen ersten Überblick über die möglichen Auswirkungen, die sich bei von Ihnen als Mieter geplanten Ein- und Umbaumaßnahmen ergeben können. Für Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung.

Quelle: Deubner Verlag, Rechtstand: Februar 2018

Diese fachlichen Informationen können den zugrundeliegenden Sachverhalt oftmals nur verkürzt wiedergeben und ersetzen daher nicht eine individuelle Beratung durch Ihren Steuerberater.

Maximilian Jakus